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Carlo Mollino

Carlo Mollino Selbstportrait Arabesco
Carlo Mollino
wurde am 6. Mai 1905 in Turin geboren. Sofort nach dem Abschluss der Mittelschule Collegio S. Giuseppe schreibt er sich für einen zweijährigen Lehrgang an der Ingenieursfakultät ein, wechselt jedoch bei der ersten Gelegenheit auf das soeben gegründete Istituto Superiore di Architettura, wo er zuerst Kunstgeschichte, später Architektur studiert.
1931 erhält er eines der ersten von der Fakultät vergebenen Diplome und beginnt im Studio seines Vaters Eugenio, einem der bekanntesten Baumeister Turins, zu arbeiten. Der Vater ist es auch, der in Mollino die Liebe für die Berge und das Wandern weckt. Der montane Baustil, den er im Zuge dieser sportlichen Aktivitäten kennenlernt, wird ein Leben lang prägend sein, und Mollino bringt ihn in zahlreichen Projekten und Realisierungen ein. Mit seinem Vater jedoch, der unter anderem das Molinette-Hospital plante, führt er nur wenige gemeinsame Projekte durch.
Carlo Mollino blieb ehelos.

Publikationen
Weitere Aktivitäten umfassen Publikationen im Casabella Verlag, der auch eine eigene Zeitschrift herausbringt. Er veröffentlicht allerdings auch in anderen Verlagshäusern, und seine Bibliografie umfasst eine Vielzahl von Werken, von Romanen über Zeitschriftenartikel, erotische Fotobände, ein Skilehrbuch, Filmkritiken und Werken der Kunstgeschichte bis hin zu Gastkommentaren und Vorworten. Das umfangreiche Archiv wird von der Zentralbibliothek der Fakultät Architektur des Polytechnikums Turin verwaltet.

Sport und Technik
Mollino gilt als Universaltalent, und seine Leistungen umfassen nicht nur Höhepunkte der Architektur, sondern auch Möbeldesign, Fotografie, Entwürfe eines Rekordwagens der Firma Nardi & Danese, des Nardi Bisiluro Damolnar (für Danese, Mollino und Nardi), diverse Auftritte bei den 24 Stunden von Le Mans, den berühmten AGIP-Schaubus Nube d'Argento und Kunstflug. Die Flugbewegungen sind detailliert berechnet und entworfen und werden so zu Choreografien. Auch seine von ihm angewendete Skifahrtechnik wird zu einer Kunstform, in dem er die Spuren der Skier fotografiert und sich von den Kurven zu Entwürfen für Möbel oder Gebäude inspirieren läßt. Er meldet mehrere Patente an, u.a. zu Kaltverformung von Sperrholz. In dieser Technik, die wesentlich weniger aufwändig ist, als die Warmverformung, die beispielsweise Alvar Aalto anwendete, wurden auch seine Möbel hergestellt. Weitere Patente betrafen u.a. Zeichenhilfen, Fahrradkurbeln und ein Rohr-Kupplungs-System.

Architektur
Von seinen zahlreichen Architekturentwürfen, die fast alle von montanen Stilmerkmalen durchsetzt waren, wurden kaum mehr als ein Dutzend realisiert. Seine architektonischen Werke erfahren bisher wenig Beachtung und befinden sich im weiteren Umkreis von Turin und dem Skigebiet Breuil-Cervinia, was vielleicht ihre geringe Bekanntheit erklärt. Das Casa Garelli (1963-65) kann als architektonisches Ready-made angesehen werden, denn ein alter schweizerischer Heuschober in Blockhaus-Architektur wurde aufwändig demontiert und als Wohnhaus auf einem gemauerten Steinsockel eine neuen Bestimmung zugeführt. Charakteristisch für seine Schaffensweise ist der Umstand, dass er fast nie nur das Äußere eines Bauwerks entwarf, sondern sich auch für die innere Gestaltung interessierte, was vor allen an der Casa del Sole, einer Hommage an Le Corbusiers Unité d'Habitation, ersichtlich ist. Er entwarf hierzu eine Vielzahl von Möbeln, wie ein Stockbett, das mit wenigen Handgriffen zu einem Doppelbett oder einem Tisch mit Stühlen umgebaut werden konnte.

Inneneinrichtung
Seine Inneneinrichtungsentwürfe hingegen wurden oft umgesetzt und verblüffen heute nicht weniger als damals, da sie von der althergebrachten Verwendung der Materialien völlig abweichen und gänzlich neue Wege beschreiten. Dabei gestaltete er skulpturale Einzelstücke; sein Ziel war nicht, Serienmöbel zu entwerfen.
Mollino gilt als der einer der Schöpfer des Organischen Designs: Vielen Möbeln sieht man eine tierähnliche Gestalt an, so wird das bedside table (1945) seiner Form wegen auch Canguro genannt, die Beine des Casa Minola I-Radiogestells (1945) erinnern an einen springenden Hund, während Leuchten wie jene für die Casa Rivetti (1949) und Casa Minola (1945) offensichtlich von Blüten inspiriert waren. Tischgestelle, wie jenes für die Ausstellung Italy at work (1959), haben den Charakter einer Wirbelsäule, während Hocker wie für die Casa Devalle (1940) Schlingpflanzen gleichen[1]. Viele mutmaßen auch eine starke erotische Komponente in seinen Möbelentwürfen, die er für sich selber oder enge Freunde anfertigte.
Die von ihm entworfenen Möbel erzielen hohe Preise[2], so zum Beispiel ein Schreibtisch, den er für die Casa Orengo entwarf und der vor einigen Jahren für 3,8 Millionen US-Dollar verkauft wurde, nachdem er bereits 1985 mit 140.000 US-Dollar den höchsten Preis für ein Möbelstück seit dem Zweiten Weltkrieg erzielt hatte. 

Er verstarb am 27. August 1973 in Turin 

 

 

 

 

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