M1
Der Tecta Tisch M1 von Stefan Wewerka (1979) erinnert an einen elegant geschwungenen Fächer, der sich dynamisch im Raum entfaltet. Der Architekt und Dekonstruktivist Wewerka nahm die Dinge des Alltags konsequent auseinander, um sie neu zu justieren, zu verformen und anders zu denken. So entstand der M1 als ein Möbel, das Bewegung aufnimmt und weniger auf starres Sitzen beharrt. Ein Tisch, der viel über die Philosophie der Dinge verrät, die Wewerka gestaltete. Ihm ging es darum, schöne, bescheidene Produkte zu entwickeln, die vom Leben und seinem Sinn erzählen. Von Geselligkeit und Zusammensein, von Arbeit und Fantasie. Diese Gedanken wohnen dem M1 inne, der mal Konferenztisch, mal Familientisch, mal Esstisch für sieben bis acht Personen sein kann.
